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Blume für Nachhaltigkeit

Statement
Blume für Nachhaltigkeit

Blüten als Träger von unterschiedlichen kulturellen Raumplanungen der Nachhaltigkeit auch für die alltäglichen individuellen Planungsbedürfnisse jedes einzelnen zu nutzen, ermöglicht gemeinsame Pläne zu erarbeiten. Entgegen einer vertikalen Liste werden alle Aspekte eines Konzeptes in Beziehung gesetzt, sodass sich die Unterlegung mit den 4 übergeordneten Aspekten der Nachhaltigkeit auf vielfältige Art und Weise etablieren kann.

Für jeden gar erdenklichen Aspekt des Lebens kann demnach gleichsam der Artenvielfalt eine gedankliche Vielfalt angesetzt werden. Der Vergleich Mensch Natur kann auch hier erklären: Da eine Tulpe schwerlich ein Schmetterling werden kann, aber jene Flora nicht ohne Fauna leben kann und der Mensch nicht ohne beides, gilt es nicht nur Schutzgebiete oder Schonzonen für die Natur aufzubauen, sondern auch Schutz und Schonzonen für die Vielfalt der nachhaltigen Kultur, besser noch ein Durchwachsen der Nachhaltigkeit in alle kulturellen Lebensformen, soweit sie dem Ökosystem gerecht werden.

Dieses Denksystem zu begreifen, zu erfahren und zu nutzen gilt die Methode der „Flowers of Sustainability“. Blüten werden zu einem persönlichen Plan womit jeder einzelne einen Beitrag zur Kultur der Nachhaltigkeit erarbeiten oder auch erspielen kann.


Kleidung-Nahrung-Wohnen-Transport, Workshop an der Zentralen Akademie der Bildenden Kunst in Peking 2009

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Angefangen mit den vier Grundthemen der Nachhaltigkeit stehen die Blüten für integrales ganzheitliches Denken, welches sich wie auf einer Blumenwiese vielfältig multiplizieren kann. Überschneidungen des Duftes, der Farbe und auch den Nutzen einer Wiese versinnbildlichen das kollektive nachhaltige Bewusstsein einer Gruppe, die sich mit den „Flowers of Sustainability“ einlässt und sich so als Teil des Ökosystems /bzw. Teil eines Teams begreift.

Diese Sichtweise verdeutlicht, dass es zum Klimawandel keine Patentrezepte geben kann, sondern dass jeder Einzelne seinen zukunftsgerechten Weg seiner Umwelt, den wir teilen oder für welchen wir verantwortlich sind, finden könnte. In einem Austausch auf den Blüten können Gemeinsamkeiten gefunden werden. Differenzierungen können gesehen werden. Themen können gesetzt werden.

Das methodische kollektive Arbeiten an Blüten mit Themenschwerpunkten erleichtert diese Findungsmöglichkeit.

Wie bei einem Blumenstrauß können gedankliche Komponenten einer spezifischen Möglichkeit nachhaltigen Handelns gemeinsam oder auch in einem Lebensprozess angelegt werden.

Das Beschreiben von Blüten mit unterschiedlich vielen Blütenblättern als mögliche Aspekte einer Kultur, welches nicht unbedingt von links nach rechts oder oben nach unten, sondern gleichsam der Vollkommenheit einer Blüte umkreisend von statten geht, versinnbildlicht auch das Umkreisen eines Kerns, eines Ziels, eines Problems, dessen Lösung nicht durch die Abwägung zweier Polaritäten, sondern mit dem Ansinnen einer annähernden Vollkommenheit im Zusammenspiel der Komponenten erreicht werden kann.

Freundschaften zwischen Kulturformen und zwischen Ökologie und Kultur bindet das ursprüngliche Wort Agrarkultur.

Selbst diskrepante Punkte im Kreis geben eine andere Bedeutung als eine Liste.

Die „Flowers of Sustainability“ existieren als ein Zusammenhang zwischen globalem Denken und regionalem Handeln im Kontext jeglicher regionaler Gedanken im Globalen Handeln jedes Einzelnen und zusammen.

Denken mit dem Gefühl und mit dem Geist, mit der Seele und mit Verstand, unter Berücksichtigung der Zusammenhänge von dem Ökosystem, dessen wir uns bemächtigt haben, aber zu dem wir auch selbst, jeder als ein kleiner Teil dessen, existieren, aus dem wir entwachsen und zu dem wir zurückkehren.


















Insa Winkler Am Klosterkiel / D27798 Hude / mail@futurelandscape.eu